Ein „Leben“ voller Leid 🥺

Lübben, 06.05.2026

Ein neuer Hotspot mit rund 20 unkastrierten Katzen wurde gemeldet – die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher. Die Information kam vom Veterinäramt LDS mit der Bitte an unseren Tierschutzverein um Unterstützung bei  Kastrationen.

Streunerkatzen leben meist im Verborgenen – geprägt von Hunger, Krankheiten, Verletzungen und ständigem Überlebenskampf.

So auch Streunerkatze „Heaven“ – eine uralte, vom Leben gezeichnete Katzenomi, die am Ende ihrer Kräfte war. Laut Tierarzt war sie etwa 18 Jahre alt und hat vermutlich ihr gesamtes Leben Kitten geboren, versorgt und ums Überleben gekämpft.

Wie viele ihrer Kitten wohl nie eine Chance hatten? Krankheiten, Unterernährung, Inzucht, Verletzungen oder der Straßenverkehr beenden viel zu oft das kurze Leben von Streunerkatzen. So sieht der traurige Kreislauf eines Lebens ohne Kastration aus. 😭💔

Als wir Heaven fanden, war ihr Körper nur noch ein Schatten ihrer selbst: stark abgemagert, mit massiven Wassereinlagerungen, Atemnot und hochgradiger Anämie.
Leider kam unsere Hilfe für Heaven zu spät. Wir konnten sie nur noch auf ihrem letzten Weg begleiten und sie friedlich und schmerzfrei über die Regenbogenbrücke gehen lassen. 🌈🐈

‼️Eine deutschlandweite Katzenschutzverordnung mit Kastrationspflicht, Kennzeichnung per Chip und Registrierung bei Tasso oder Findefix könnte das Leid unzähliger Streunerkatzen verhindern und ihre unkontrollierte Vermehrung eindämmen.‼️

Unser Dank gilt auch unseren beiden neuen Vereinsmitgliedern A. und D., die bei ihrem ersten – leider sehr traurigen – Einsatz sofort ihre Unterstützung zugesagt haben. Danke, dass ihr der Streuneromi den Namen Heaven gegeben habt, denn so bleibt sie in unserer Erinnerung. 👍🏻🙏

Bitte unterstützt unsere Kastrationsprojekte und ehrenamtliche Tierschutzarbeit durch eine Spende oder indem ihr diesen Beitrag teilt. Gemeinsam können wir weiteres Leid verhindern. ❤️

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