Wildtiereinsatz mit traurigem Ausgang🌈

Lübben, 14.02.2026

Am Samstag erreichte unseren Verein die telefonische Meldung einer Tierfreundin über eine neurologisch auffällige Wildgans im Stadtgebiet. Sie wurde als unruhig und panisch, sich im Kreis drehend beschrieben und wenn sie versuchte loszufliegen, kippte sie auf die Seite oder den Rücken.
Ein gesendetes Video erhärtete den Verdacht an ein mit Vogelgrippe infiziertes und geschwächtes Tier. Die Wildgans konnte noch vor unserem Eintreffen von Tierfreundin Yvonne unter einem großen Karton gesichert werden.
Wie immer ist es am Wochenende nicht möglich, Ämter, wie Veterinäramt oder Ordnungsamt zu erreichen, da sie geschlossen sind. Telefonate mit der Lübbener Polizei und Jägern wurden getätigt. Die Herren der Polizei waren schnell vor Ort, konnten aber nicht helfen.
Hilfe bekamen wir schließlich durch den Jäger, der die Wildgans mitnahm und von ihrem Leid erlöste und sich auch um das weitere Prozedere kümmert, denn dieser Fall ist beim Veterinäramt meldepflichtig. 🌈😢
Beim Verdacht auf Vogelgrippe (Symptome sprachen dafür) hätte eine Wildtierauffangstation leider nicht helfen können und dürfen.
So ein Einsatz stimmt uns immer sehr traurig, aber diese Gans wäre ohne Hilfe qualvoll verendet.
‼️Vielen Dank an Tierfreundin Yvonne für die Meldung an unseren Tierschutzverein, den Einsatz und gemeinsames Warten, kalten Füßen inklusive. Danke an Yvonne's Mama, die den Wildvogel zuerst sah, die Situation der kranken Gans gleich erkannte, nicht wegsah sowie ihre Tochter informierte. Danke auch an Polizei und Jäger, die gekommen sind.‼️

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