Taubenrettung am Pfingstwochenende 🕊️

Lübben, 18.05.2024

Am heutigen Samstag Vormittag erhielten wir von einer Touristin den aufgeregten Anruf mit der Bitte um Hilfe für eine Taube, welche in der Lübbener Kirchstraße kopfüber zappelnd und flatternd in einem Baum festhing, weil sie sich darin verheddert hatte. Was tun? Die Taube hing sehr hoch im Baum und wir entschieden uns, die Feuerwehr um Hilfe zu bitten. Noch während wir mit der Leitstelle telefonierten, kam ein Passant zur Hilfe, der sich als wahrer Kletterkünstler erwies und das Tier aus seiner misslichen Lage befreite. Bei näherer Betrachtung am Boden wurde klar, was die Ursache war. Eine dünne Nylonschnur war vielfach um die Füße der Taube verheddert, schnürte diese ein und hatte auch das Festhängen im Baum verursacht. Dass Tauben durch Schnüre ect. Verletzungen an den Füßen, bis hin zum Absterben davontragen, kommt nicht selten vor. Bei ihrer Nahrungssuche am Boden "sammeln" sie derartigen Müll mit auf und werden ihn nicht mehr los. Hier ist mal wieder der Mensch gefragt, achtsamer mit seiner Umwelt umzugehen und Müll nur dort zu entsorgen, wo er hingehört. Nach Inspektion der frei geschnittenen Füße konnte zum Glück Entwarnung gegeben werden. Nur oberflächliche Abschürfungen, keine schwerwiegenden Verletzungen waren ersichtlich. In Anbetracht der Tatsache, dass wahrscheinlich ein Nest mit Eiern oder Jungen auf sie wartete, durfte die Taube dann durchstarten, was sie sich auch nicht 2x sagen ließ.
Danke an die nette Touristin, die nicht weggeschaut hat und an den jungen Mann, der die doch recht riskante Rettungsaktion gewagt hatte.

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